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Die CDM Initiative Bayern wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert.

Die CDM Initiative Bayern

co2ncept plus hat mit der CDM Initiative Bayern ein innovatives Vorhaben auf den Weg gebracht. Ziel der Initiative ist es, künftig auch kleinen und mittleren Unternehmen die Möglichkeit zu bieten, sich an profitablen Klimaschutzprojekten zu partizipieren!

Seit Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls im Jahr 2005 haben die sogenannten „projektbasierten Mechanismen“, Clean Development Mechanism (CDM) und Joint Implementation (JI), erheblich an klimapolitischer Bedeutung gewonnen.
Weltweit sind gegenwärtig über 2000 CDM-Projekte registriert und 4000 weitere in der Pipeline. Bis 2012, so die Prognose, sind durch CDM-Projekte Emissionsminderungen von 1,7 Mrd. t CO2-Äqivalenten zu erwarten.

Unternehmen profitieren von diesen Mechanismen in vielfacher Weise: Der Preis der durch Klimaschutzprojekte gewonnenen Zertifikate, sog. Certified Emission Reductions (CERs) oder Emission Reduction Units (ERUs) liegt üblicherweise unter dem Marktpreis der im Europäischen Emissionshandelssystem verwendeten Emissionsberechtigungen (European Allowances - EUA). Mithilfe projektbasierter Mechanismen decken Unternehmen nicht nur kosteneffizient den Eigenbedarf an Emissionsberechtigungen: Überschüssige Zertifikate können auch mit Gewinn an der Börse verkauft werden.
Allerdings bot sich der Weg über die flexiblen Kyoto-Mechanismen bisher eher für international agierende Großunternehmen an, da die wenigsten kleinen und mittleren Unternehmen Mittel und Möglichkeiten haben, im Ausland großangelegte Klimaschutzprojekte zu finanzieren.

Die CDM Initiative Bayern bietet jetzt auch KMUs die Möglichkeit, an CDM/JI-Projekten teilzuhaben:
Im Rahmen der Initiative investieren Unternehmen gemeinsam in CDM/JI-Projekte. Nachdem ein Projekt den festgelegten Projektzyklus durchlaufen hat, werden die so gewonnenen Emissionsgutschriften an die Unternehmen ausgeschüttet. Als Kernstück der CDM Initiative Bayern ist die Arbeitsgruppe zur Zertifikatsbeschaffung (AGZ) dafür zuständig, geeignete CDM/JI-Projekte zu identifizieren, Kaufverträge abzuschließen, Projektabläufe und die Generierung von Zertifikaten zu begleiten und die Ausschüttung der Emissionsgutschriften an die Treuhandgeber, d. h. die teilnehmenden Unternehmen, zu steuern.
Diese am Primärmarkt, d. h. direkt vom Projektträger, erworbenen Zertifikate sind in der Regel wesentlich kostengünstiger als am Sekundärmarkt eingekaufte CERs/ERUs.
Rahmenbedingungen für Investitionen und die Teilnahme an der CDM Initiative Bayern können Sie dem Infobrief (.pdf) entnehmen. Einen Kurzüberblick zur CDM Initiative Bayern bietet Ihnen auch der Flyer (.pdf)
 
Mit der Investition in CDM/JI-Projekte im Rahmen der CDM Initiative Bayern sichern Sie sich eine langfristige Beschaffungsquelle für kosteneffiziente Emissionsberechtigungen und Unabhängigkeit vom Finanzmarkt. Zudem bietet Ihnen die Initiative ein branchenübergreifendes enges Netzwerk an Kontakten und Unternehmen.

Wir würden uns freuen, Sie als Projektteilnehmer begrüßen zu dürfen. Bitte nehmen Sie bei Interesse an unserem Projekt Kontakt mit uns auf. Als Ansprechpartner stehen Ihnen Frau Angelika Ulrich, Telefon 089-55 178 445, Email angelika.ulrich(at)vbw-bayern(dot)de und Frau Isabella Kalisch, Telefon 089 – 55 178 446, Email isabella.kalisch(at)vbw-bayern(dot)de zur Verfügung.

Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage weitere Informationen zu und stehen Ihnen jederzeit für Fragen zur Verfügung.