co2ncept plus
Clean Development Mechanism
Im Rahmen von Clean Development Mechanism (CDM) können Industrieländer in einem Entwicklungsland Projekte zur Reduzierung von Treibhausgasen durchführen. Wie bei JI sind die erzielten Emissionsreduktionen auf die Reduktionsverpflichtung des Investorlandes anrechenbar.
Industrieländer können mit derartigen Projekten einen Anstieg ihrer inländischen Emissionen ausgleichen. Um eine Aufweichung der Klimaschutzziele zu vermeiden, wurde das Verfahren zur Registrierung und Überprüfung von CDM-Projekten durch das Übereinkommen von Marrakesch eingeführt (decision 18/ CP VII: Modalities and Procedures for a Clean Development Mechanism as defined in article 12 KP, Un-Doc. FCCC/ CP/2001/13/Add.2; S.20).
Im Gegensatz zu JI–Projekten kann das Gastland nicht selbst das Verfahren zur Anerkennung und Ausgabe von Emissionsgutschriften durchführen. Dies kann ausschließlich durch ein unabhängiges Gremium der UN erfolgen.
Weitere Informationen zu den Themen JI und CDM sowie deren Einordnung in den Emissionshandel können Sie auch den von co2ncept plus herausgegebenen Broschüren entnehmen:
- Praxistipps zur Durchführung von Emissionsminderungsprojekten (JI und CDM) - Marktchancen für Umwelttechnologien unter: Broschüren
- Emissionshandel – Von den ersten wissenschaftlichen Überlegungen in den 1960er Jahren bis zur 3. Handelsperiode (2013 bis 2020) unter Broschüren
Weiterführende Informationen hierzu finden Sie auf folgenden Websites: