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Historie des Emissionshandels

In den 60er Jahren entwickelten Wirtschaftsökonomen konkrete Strategien, wie die Übernutzung des „knappen Gutes“ Atmosphäre auf politischer Basis geregelt werden könnte.

Dales konzipierte in seinem Buch „Pollution, Property and Prices“ ein System von „pollution rights“. Die grundlegende Idee bestand in der freien Handelbarkeit der Emissionszertifikate, mit dem Ziel, die Allokation der Umweltnutzung über den Markt zu steuern.

Am Beispiel der Reduktion der Wasserverschmutzung des Ontariosees entwickelte Dales ein Konzept von handelbaren „Verschmutzungsrechten“:

Der Staat kauft ein zuvor für einen bestimmten Zeitraum definiertes Maximalbudget an „Verschmutzungsrechten“. Erwirbt eine Person vom Staat derartige „Verschmutzungsrechte“, ist sie berechtigt, eine bestimmte Menge Abwasser pro „Verschmutzungsrecht“ in den See einzuleiten.

Der Europäische und Internationale Emissionshandel basieren auf der Grundidee von Dales, die Emissionen über den Markt zu steuern. Nähere Informationen hierzu finden Sie in unserer Broschüre „Emissionshandel – Von den ersten wissenschaftlichen Überlegungen in den 1960er Jahren bis zur 3. Handelsperiode (2013 bis 2020)“ unter Broschüren.