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Die CDM Initiative wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit und von der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. gefördert.

Die CDM Initiative Bayern

Die CDM Initiative Bayern – ein innovatives Angebot für kleine und mittlere Unternehmen – bietet Ihnen eine Investitionsmöglichkeit in primäre Emissionsgutschriften (Certified Emissions Reductions – CERs) für die dritte Emissionshandelsperiode.

Projektziel

Die Initiative zielt darauf ab, kostengünstig compliancefähige CERs (Emissionsgutschriften aus Klimaschutzprojekten in Entwicklungsländern) direkt vom Projektträger zu erwerben, um das Risiko zu diversifizieren und die Transaktionskosten zu minimieren. Für die teilnehmenden Unternehmen soll eine langfristige Beschaffungsquelle für kosteneffiziente Emissionsgutschriften geschaffen werden und ein branchenübergreifendes Netzwerk entstehen.

Kernstück

Die Initiative ist ein Zusammenschluss von kleinen und mittelständischen Unternehmen, die entweder einen Bedarf an Emissionsgutschriften auf Grund ihrer Verpflichtungen im Rahmen des EU-Emissionshandels oder auf Grund ihres freiwilligen Engagements im Klimaschutz haben.
Gemeinsam werden geeignete CDM-Projekte identifiziert und mithilfe eines professionellen Beratungsunternehmens einer eingehenden Validitätsprüfung unterzogen. Der Kauf von CERs aus ausgewählten CDM-Projekten findet unter Federführung von co2ncept plus statt. Wir werden von der Generierung bis zur Ausschüttung der Emissionsgutschriften an die beteiligten Unternehmen den Prozess begleiten und Sie als Teilnehmer regelmäßig über den aktuellen Stand informieren.

Die Initiative wird nicht nur von verschiedenen, mittelständischen Unternehmen getragen, sondern auch von der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit unterstützt.

Zielgruppe

Die Initiative richtet sich an Unternehmen, die Verpflichtungen im Rahmen des EU-Emissionshandels erfüllen müssen, aber auch an Unternehmen, die auf Grund freiwilligen Engagements einen Bedarf an kostengünstigen Emissionsgutschriften haben.

Hintergrund

Seit Inkrafttreten des Kyoto-Protokolls im Jahr 2005 haben die „projektbasierten Mechanismen“, CDM und JI, erheblich an klimapolitischer Bedeutung gewonnen.
Weltweit sind gegenwärtig über 2000 CDM-Projekte registriert. Bis 2012, so die Prognose, sind durch CDM-Projekte Emissionsminderungen von 1,7 Mrd. t CO2-Äqivalenten zu erwarten.

Unternehmen profitieren von diesen Mechanismen in vielfacher Weise: Der Preis der durch Klimaschutzprojekte gewonnenen Zertifikate, sog. CERs oder ERUs liegt üblicherweise unter dem Marktpreis der im EU-Emissionshandelssystem verwendeten Emissionsberechtigungen (European Allowances - EUA). Mithilfe projektbasierter Mechanismen decken Unternehmen nicht nur kosteneffizient den Eigenbedarf an Emissionsberechtigungen: Überschüssige Zertifikate können auch mit Gewinn an der Börse verkauft werden.
Allerdings bot sich der Weg über die flexiblen Kyoto-Mechanismen bisher eher für international agierende Großunternehmen an, da die wenigsten kleinen und mittleren Unternehmen Mittel und Möglichkeiten haben, im Ausland großangelegte Klimaschutzprojekte zu finanzieren. 

Weiterführende Informationen finden Sie im

Flyer - CDM Initiative Bayern(.pdf)

Falls Sie selbst Projekte durchführen und der CDM Initiative Bayern Zertifikate anbieten möchten, finden Sie weitere Informationen im
Flyer "CDM Initiative Bavaria - Your corporate network for carbon credits - an innovative project of co2ncept plus".(.pdf)

Ansprechpartner
RA Angelika Ulrich
Geschäftsführerin

Telefon 089-55 178 445
angelika.ulrich(at)vbw-bayern(dot)de