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Das Netzwerk Klimadialog wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit gefördert.

Netzwerk Klimadialog

Das Netzwerk - bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik - wird ein aktives Klimaanpassungswissensmanagement aufbauen, das über Chancen und Risiken sowie über Maßnahmen und Strategien ergebnisorientiert diskutiert. Darüber hinaus werden Informationen zu Praxisbeispielen in den jeweiligen Sektoren, politischen Zielvorgaben und Fördermöglichkeiten vermittelt.

Projektziel

Der Fokus liegt insbesondere auf der Identifizierung und Entwicklung von betrieblichen Anpassungsmaßnahmen und -strategien für kleine und mittlere Unternehmen.
Hierfür werden gemeinsam mit der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, neben der Information zu Klimaveränderungen in Bayern, die Auswirkungen des Klimawandels auf die Unternehmen erörtert, um dessen Chancen und Risiken für die Wirtschaft zu erkennen.

Kernstück

Klimaveränderungen führen auch zu einem wirtschaftlichen Wandel. Ist Ihr Unternehmen von den Klimafolgen betroffen? Fragen Sie sich, welche Art von Anpassung sinnvoll ist und wie diese Anpassung in Ihrem Unternehmen implementiert werden kann? Diese Fragestellungen möchten wir mit Ihnen in unseren Dialogforen diskutieren. Die Ergebnisse und Informationen der Foren werden auf unserer Onlineplattform ebenso veröffentlicht wie in unserem zweimonatig erscheinenden Newsletter, der Sie zudem über den Sachstand und die aktuellen politische Entwicklungen informiert und Praxisbeispiele in Unternehmen vorstellt.

Zielgruppe

Der Klimadialog richtet sich insbesondere an kleinere und mittlere, aber auch an große Unternehmen, die sich mit den Auswirkungen des Klimas auf ihr Unternehmen und mit einem Klimafolgenmanagement auseinandersetzen oder sich darüber informieren möchten.

Hintergrund

Das Klima ändert sich, auch in Deutschland.
Trotz der Unsicherheiten von Klimamodellen, gelten die Erderwärmung um 0,5 bis 2,2°C im Zeitraum 2021 bis 2050 (verglichen mit dem Zeitraum 1961-1990) und die dadurch abnehmenden Frosttage und zunehmenden heißen Tage (über 30°C) sowie Tropennächte (Temperatur nicht unter 20°C) als sicheres Indiz für den Klimawandel.
In Bayern können als Folgen des Klimawandels in erster Linie intensivere Niederschläge und damit verbundene Hochwasserereignisse größeren Ausmaßes, Grundwasserschwankungen durch höhere Temperaturen und längere Trockenzeiten sowie der Rückgang von Gletschern in den Alpen als beobachtet werden. Risiken frühzeitig zu erkennen und proaktiv anzugehen, wird zur elementaren Bedeutung für den unternehmerischen Erfolg in einem sich wandelnden Klima.
Angesichts dieser Auswirkungen hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Ge-sundheit bereits 2009 die „Bayerische Klimastrategie“ entwickelt und mit dem „Klimaprogramm Bayern 2020“ ein umfangreiches Maßnahmenpaket erstellt. Mit der Förderung des Netzwerkes Klimadialog setzt es nun einen weiteren Baustein seiner Bayerischen Klimaanpassungsstrategie um.
Der Klimadialog baut auf der vom Ministerium geförderten Umfrage „Klimaanpassung an den Klimawandel, aus der hervorgeht, dass Unternehmen unzureichend über die unternehmerischen notwendigen Klimaanpassungsmaßnahmen informiert sind, auf.

Auf Grund von unumkehrbaren Klimaveränderungen und der notwendigen Anpassung der Unternehmensprozesse und Produkte, um den unternehmerischen Erfolg in Bayern in einem sich wandelnden Klima zu gewährleisten, ist das Netzwerk Klimadialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gegründet worden.

Unser Projekt ist Anfang 2012 gestartet.  Beteiligen Sie sich am Netzwerk Klimadialog und diskutieren Sie mit uns. Weitere Informationen zum Netzwerk Klimadialog finden Sie unter www.klimadialog-bayern.de oder Sie sprechen uns persönlich an:

Ansprechpartner

RA Angelika Ulrich
Geschäftsführerin

Telefon 089-55 178 445
angelika.ulrich(at)vbw-bayern(dot)de