co2ncept plus
Unsere Mitglieder
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Wolfgang Bloch
Wolfgang.Bloch@siemens.com
Otto-Hahn-Ring 6
München 81739
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Uwe M. Erling uwe.erling@noerr.com Brienner Straße 28 München 80333
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Thorsten Arl
arl@baypapier.com
Oberföhringer Strasse 58
München 81925
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Thomas Lietz
Thomas.Lietz@eon-energie.com
Brienner Straße 40
München 80333
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Thomas Haag
marco.haag@swu.de
Karlstrasse 1
Ulm 89073
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Thomas Bauer
info.germany@omv.com
Haiminger Strasse 1
Burghausen 84489
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Swen Sanders
info@ago.ag
Am Goldenen Feld 23
Kulmbach 95326
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Sven Kolmetz
sven.kolmetz@web.de
Ruppertstraße 28
München Bayern 80337 Deutschland
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Steffen Harms
steffen.harms@dnw-online.de
Haus der Industie
Schiffgraben 36
Hannover 30175
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Siegfried Schönacher s.schoenacher@neenah.de Otto-von-Steinbeis-Straße 14b Bruckmühl Bayern 83052 Deutschland
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Robert Suiter
Robert.Suiter@lech-stahlwerke.de
Industriestrasse 1
Meitingen 86405
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Monika Reiß
monika.reiss@celanese.de
Industriepark Höchst
Frankfurt am Main Hessen 65926 Deutschland
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Matthias Bender
Umwelt-Luft@MuellerBBM.de
Robert-Koch-Strasse 11
Planegg/München 82152
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Markus Naß
mnass.Dominikus-Ringeisen-Werk@ursberg.de
Dominikus-Ringeisen-Straße 5
Ursberg 86513
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Markus Koch
info@infraserv.gendorf.de
Industrieparkstrasse 1
Burgkirchen 84508
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Louis Kienle
Louis.Kienle@saint-gobain.com
Oberlandstraße
Bad Wurzach 88410
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Lorenz Bieringer
lorenz.bieringer@schlagmann.de
Ziegeleistrasse 1
Zeilarn 84367
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Klaus Bock
k.bock@maerker-gruppe.de
Oskar-Märker-Strasse 24
Harburg 86655
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Jochen Lediger
jochen.lediger@wacker.com
Johannes-Hess-Strasse 24
Burghausen 84489
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Jochen Fröhlich
j.froehlich@ecofys.com
Landgrabenstraße 94
Nürnberg 90443
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Joachim Lippert jl@heinz-glas.com Glashüttenplatz 1 Tettau Bayern 96355 Deutschland
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Ingrid Hetzenecker
ingrid.hetzenecker@lew.de
Hitenmahdweg 8
Augsburg Bayern 86150 Deutschland
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Ilona Hirsch
info@owa.de
Dr.-F.-A.-Freundt-Straße 3
Amorbach Bayern 69316 Deutschland
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Hubert Kreisel
hubert.kreisel@muellergroup.com
Milchstraße 1
Freising 85354
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Herbert Pototzky
Herbert.Pototzky@sebaldus.de
Mainstraße 20
Nürnberg 90451
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Heinz-Peter Mergel
heinz.mergel@mvv-igs.de
Ludwig-Hermann-Strasse 100
Gersthofen 86368
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Eugen Straub
estraub@kpmg.com
Ganghoferstraße 29
München 80339
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Elmar Berger elmar.berger@mtu.de MTU Aero Engines GmbH Dachauer Straße 665 München Bayern 80995 Deutschland
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Egon Beckord
beckord@kumas.de
Am Mittleren Moos 48
Augsburg 86167
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Dirk Barz
dirk.barz@bayerngas.de
Poccistraße 9
München Bayern 80336 Deutschland
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Carbon Management Service
cms@tuev-sued.de
Westendstraße 199
München 80686
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Bernhard Schwager
bernhard.schwager@de.bosch.com
Robert-Bosch-Platz 1
Gerlingen-Schillerhöhe 70839
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Annette Gruß
annette.gruss@future-camp.de
Chiemgaustrasse 116
München 81549
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Andreas von Saldern
info@solutions.eu
Schoppastraße 2
Hofheim 65719
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Andreas Troche
andreas.troche@mainsite-services.com
Industrie Center Obernburg
Obernburg 63784
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Andreas Lederle andreas@reginova.de Ringlerstr. 28 Ingolstadt Bayern 85057 Deutschland
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Alexander Kraus
Alexander.Kraus@Schaeffler.com
Industriestrasse 1-3
Herzogenaurach 91074
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info@kolb-wellpappe.com
Werk Memmingen
Dr. Lauter Strasse
Memmingen 87700
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Max-Joseph-Strasse 5
München 80333
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Klimapolitischer Handlungsdruck
Um die Zunahme der globalen Treibhausgasemissionen zu stoppen, ist ein tiefgreifender Umbau der weltweiten Energieinfrastruktur alternativlos. Während einige westliche Industrienationen ihr Emissionsniveau durch die Anwendung neuer Technologien und die Modernisierung ihrer Wirtschaftsstrukturen vom Zuwachs der Einkommen etwas entkoppeln konnten, wird diese Entwicklung durch den Bevölkerungsanstieg und die Zunahme energieintensiver Industrien hauptsächlich in den Schwellen- und Entwicklungsländern mehr als wettgemacht.
Die weltweiten Vorräte an CO2, deren Förderung unter den derzeitigen politischen Rahmenbedingungen wirtschaftlich ist, sind mehr als ausreichend, um globale Treibhausgaskonzentrationen weit jenseits von 750 ppm (parts per million – Teile pro Million) hervorzurufen. Erschwerend kommt hinzu, dass in den nächsten 20 Jahren der überwiegende Teil der weltweiten Energieinfrastruktur erneuert wird und aufgrund der langen Nutzungs- und Abschreibungsdauer von Kraftwerken und anderer Energieinfrastruktur somit langfristige Investitionsentscheidungen in Kürze anstehen.
Falls der eingeschlagene energiepolitische Pfad weiter beschritten wird, könnten im Weltklimasystem kritische Temperaturschwellenwerte überschritten werden, die zu gefährlichem Klimawandel führen könnten. Dazu zählen abrupte, langfristige sowie unumkehrbare und starke Klimaänderungen wie z.B. das Schmelzen des Grönländischen Eisschildes, die Störung der ozeanischen Zirkulation im Nordatlantik sowie die Austrocknung und der Kollaps des Amazonas-Regenwaldes.
Damit die Schwellen zu einem gefährlichen Klimawandel nicht überschritten werden, ist es nach heutigem Stand der internationalen Klimaforschung dringend erforderlich, den Anstieg der globalen Mitteltemperatur auf zwei Grad Celsius gegenüber dem Beginn des industriellen Zeitalters zu begrenzen. Ein Treibhausgasemissionsniveau, das mit dem 2-Grad-Ziel vereinbar ist, müsste zwischen 445 bis 535 ppm liegen. Dafür ist jedoch das Wachstum der globalen Treibhausgasemissionen bis 2020 zu stoppen und bis zur Mitte des Jahrhunderts um 50 Prozent gegenüber dem Niveau von 1990 zu reduzieren.
Im Beitrag der Arbeitsgruppe III im vierten Sachstandsbericht des IPCC (.pdf) sind zahlreiche Möglichkeiten zum Umbau des weltweiten Energiesystems aufgeführt, die bereits heute größtenteils kommerziell verfügbar sind und ein ausreichendes Potential bieten, um die weltweite Klimaerwärmung auf zwei Grad Celsius zu beschränken. Diese Möglichkeiten konzentrieren sich auf die energiebedingten CO2-Emissionen, da diese den Großteil der weltweiten Treibhausgasemissionen ausmachen und bestehen hauptsächlich in der drastischen Steigerung der Energieeffizienz, dem forcierten Ausbau erneuerbarer Energien sowie der Reduzierung von Nicht-CO2-Treibhausgasen.
Eine entscheidende Vorraussetzung dafür, dass sich die internationale Staatengemeinschaft auf den Pfad des Klimaschutzes einlässt, besteht darin, dass die Kosteneffizienz bei der Ergreifung von Klimaschutzmaßnahmen an erster Stelle steht. Schwellen- und Entwicklungsländer werden sich angesichts hoher Emissionsniveaus und den damit aufzuwendenden Minderungskosten dem internationalen Klimaschutz nur dann anschließen, wenn ihnen weiterhin die Erreichung stabiler und hoher BIP-Wachstumsraten ermöglicht wird. Ein unternehmensbasierter Emissionshandel auf internationaler Ebene ist aus Sicht von co2ncept plus hierbei ein entscheidendes Instrument, da er über Ländergrenzen hinweg ein Preissignal für die Belastung der Atmosphäre mit Treibhausgasen setzen würde und damit weltweit Investitionsentscheidungen über klimaschonende Technologien in Gang kämen. Weitere Überlegungen zur Einführung eines globalen Emissionshandelssystems finden Sie in unserem Positionspapier „Forderungen an die UN-Klimaschutzverhandlungen in Kopenhagen (COP 15) vom 07. bis 18. Dezember 2009“ unter Positionen.
