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Corporate Social Responsibility (CSR)
Für den Mittelstand war es immer schon selbstverständlich: Unternehmen sind Teil der sozialen Gemeinschaft und haben eine Verantwortung gegenüber ihren Mitarbeitern, Kunden und Nachbarn, ihrer Umwelt und der Gesellschaft insgesamt.
Und gerade kleine und mittelständische Betriebe sind es, die sich dieser Verantwortung stellen und sich oftmals weit über ein gelegentliches Sponsoring örtlicher Vereine hinaus engagieren.
Gesellschaftliche Verantwortung - auch Corporate Social Responsibility genannt - ist ein Erfolgsfaktor für Unternehmen. Zahlreiche Beispiele aus der Praxis und Untersuchungen belegen dies.
Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Konzept, das auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in die Unternehmenstätigkeit und in die Beziehungen mit Partnern wie Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern integriert. CSR ist ein Teilbereich unternehmerischer Nachhaltigkeit. Corporate Social Responsibility kann die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen durch soziale Verbesserungen steigern und damit auch zum ökonomischen Erfolg beitragen. Nachhaltigkeit betont darüber hinaus den Effizienzgedanken, weshalb hier vor allem Begriffe wie Öko- / Sozial-Effizienz und Öko- / Sozial-Effektivität eine Rolle spielen.
Es gibt viele Gründe für Unternehmen, sich gesellschaftlich zu engagieren, wovon nicht nur die Gesellschaft, sondern auch das Unternehmen profitieren kann. Neben dem positiven Image des Unternehmens nach innen und nach außen kann CSR die Motivation der Mitarbeiter und die Identifikation mit dem Unternehmen steigern.
Weitere Informationen zu CSR finden Sie im Leitfaden "Verantwortliche Unternehmensführung - Corporate Social Responsibility im Mittelstand" von UPJ e.V.
München ist Vorreiter in städtischer Solarthermie
14. Januar 2011: Bereits im November 2010 hat München neben Lissabon, Lyon, Malmö, Paris und Vitoria-Gasteiz im Rahmen eines europäischen Kooperationsprojekts einen solaren Aktionsplan erarbeitet. Dieser sieht vor, dass bis zum Jahr 2030 der Anteil an Photovoltaik am Stromverbrauch sieben Prozent und der Anteil an Solarthermie am Gesamtwärmebedarf im Gebäudesektor drei Prozent betragen soll. Beispielsweise sollen passive solare Gewinne ab 2012 ein Viertel des Heizwärmebedarfs in Neubaugebieten mit mehr als 100 Wohneinheiten decken. Ferner sollen bis 2015 fast alle privaten Haushalte mit Strom, auch aus anderen, Erneuerbaren Energiequellen versorgt werden können. Schließlich soll bis 2025 der gesamte Münchner Strombedarf aus Erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden.
Der Münchner „Aktionsplan solare Stadtplanung“ wurde in Kooperation zwischen dem Referat für Stadtplanung und Bauordnung und dem Projektkoordinator Ecofys Germany GmbH erstellt und befindet sich derzeit in der Umsetzungsphase. Auf Grund des herausragenden Klimaengagements der Stadt München, wurde die Landeshauptstadt im Dezember 2010 mit dem „Europäischen Solarpreis“ der Europäischen Vereinigung für Erneuerbare Energien „Eurosolar“ ausgezeichnet.