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CDM Initiative Bayern

Der zu bewältigende Klimawandel stellt Staat, Wirtschaft und Gesellschaft vor die Herausforderung, den erarbeiteten Wohlstand für die künftigen Generationen in Bayern zu bewahren.

Im Kyoto-Protokoll von 1997 haben sich die Industriestaaten verbindlich verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Zwischen 2008 und 2012 soll die Minderung mindestens 5,2 Prozent im Vergleich zu 1990 betragen. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union haben 2007 beschlossen, bis 2020 ihre Treibhausgasemissionen um mindestens 20 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren.

Die Unternehmen der Wirtschaft sind aufgefordert, ihren Beitrag zur Reduzierung der klimaschädlichen Treibhausgase zu leisten. Ihre Reduktionsverpflichtungen können die Unternehmen durch betriebliche Einsparmaßnahmen erfüllen. Sie können jedoch auch Emissionszertifikate erwerben oder generieren, um für die nicht vermeidbaren Emissionen die gesetzlich vorgeschriebenen Zertifikatemengen für den Weiterbetrieb der emissionspflichtigen Anlage nachweisen zu können.

Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- oder Schwellenländern (Clean Development Mechanism - CDM) und in anderen Industrieländern (Joint Implementation - JI) im Sinne des Kyoto-Protokolls sind geeignete Instrumente für Unternehmen, ihre eigenen Emissionsreduktionsverpflichtungen erfüllen. Diese Projekte verfolgen zum einen das Ziel, neueste umweltfreundliche Technologien zu transferieren und zum anderen, Treibhausgase dort zu mindern, wo es am kostengünstigsten möglich ist.

Die CDM / JI Initiative Bayern hat zum Ziel mindestens ein Pilotprojekt, das dem CDM oder dem JI entspricht, umzusetzen.

Weitere Informationen zur Initiative finden Sie hier.

Die CDM / JI Initiative Bayern versteht sich als Impulsgeber für neue Wege und Methoden. co2nept plus ist mit der Durchführung betraut. Haben Sie Fragen hierzu? Nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung.