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Energieversorgung
Eine preisgünstige, verlässliche und klimaschonende Energieversorgung ist ein weiterer Kernbestandteil eines einheitlichen betrieblichen Energiemanagements.
Die betriebliche Stromversorgung sollte im Idealfall sowohl zentrale als auch dezentrale Komponenten aufweisen. Strom kann dabei aus Kohle- und Gaskraftwerken, aber auch aus Kraft-Wärme-Koppelungs-Anlagen, Windkraft-, Biomasse- und Photovoltaik-Anlagen bezogen werden.
Eine optimale und bedarfsgerechte betriebliche Energieversorgung folgt einer Energie-Beschaffungsstrategie, die auf die betrieblichen Anforderungen und Spezifika ausgerichtet ist. Eine solche Beschaffungsstrategie setzt sich zusammen aus der Risikostrategie des Unternehmens, der Abhängigkeit von Rohstoffen, den eigenen Erzeugungsstrukturen, der benötigten Flexibilität sowie einer Mehrlieferantenstrategie. Von diesen Einflussgrößen hängt letztendlich die Wahl der jeweiligen Art der Versorgung ab, zwischen denen an den verschiedenen Energiemärkten gewählt werden kann.
In Europa ist die Energiebeschaffung grundsätzlich in verschiedenen Energiemärkten möglich:
Zum einen besteht die Möglichkeit, Energie aus Nicht organisierten Märkten (OTC- over the counter) außerhalb der Börsen zu beziehen. Die Vertragspartner können dabei Stromeinkaufs- und -handelsverträge abschließen, die individuell auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten sind.
Zum anderen besteht die Möglichkeit des Handels in Organisierten Märkten (Börsen), in denen der Einkauf und Handel mit Energie nach standardisierten Regularien stattfindet.
Auch für die Organisation der betrieblichen Energieversorgung stehen den Unternehmen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Denkbar sind z. B. Vollversorgung, Fahrplanlieferungen oder (Großhandels-)Standardprodukte.