Umwelttechnologien

Umwelttechnologien gehören zu den wichtigsten Zukunftsmärkten des 21. Jahrhunderts. Sie tragen dazu bei, Belastungen für die Umwelt von vornherein zu vermeiden, sie zu verringern oder bereits entstandene Schäden zu beheben. Zugleich unterstützt ihr Einsatz Unternehmen dabei, mit knappen und teurer werdenden Rohstoffen effizient zu wirtschaften, Kostensenkungspotenziale zu erschließen und wettbewerbsfähiger im Vergleich mit der globalen Konkurrenz zu sein. Umwelttechnologien sind bei der Umsetzung betrieblicher Klimastrategien der entscheidende Faktor, den sie allein können die Instrumente für die Umsetzung der Klimastrategie zur Verfügung stellen.   

Umwelttechnologien sind die Schlüsseltechnologien der Zukunft. Nur mit diesen Technologien lassen sich Wirtschaftswachstum sowie Klima- und Umweltschutz nachhaltig miteinander verknüpfen.

Die Umweltbranche mit den verschiedenen Umwelttechnolgien lässt sich in sechs Leitmärkte gliedern:

  1. Umweltfreundliche Energien (z. B. Biomasse, Solartechik und Photovoltaik, Wasserkraft, Windenergie, Geothermie) und Energiespeicherung
  2. Energieeffizienz
  3. Rohstoff- und Materialeffizienz
  4. Kreislaufwirtschaft, Recycling, Abfall
  5. Nachhaltige Wasserwirtschaft 
  6. Nachhaltige Mobilität

Bis 2020 wird der weltweite Umsatz der Branche durch die Megatrends einer wachsenden Weltbevölkerung, der zunehmenden Industrialisierung in den Entwicklungs- und Schwellenländern und einem globalen Wohlstandsstreben auf 3,1 Mrd. Euro anwachsen.

Deutschland ist aktuell Weltmarktführer noch vor den USA und Italien.

Bayern ist im Bereich "Umwelttechnologien" mit über 2.000 Unternehmen national und international erstklassig aufgestellt. Überwiegend Mittelstandsfirmen bieten seit Jahren erfolgreich Produkte und Dienstleistungen von Planung, Entwicklung, Engineering bis hin zu Anlagenbau und Verfahrenstechnik an.

In der Energietechnik stellt Bayern ein anerkanntes Know-how-Zentrum dar. Hier werden maßgenschneiderte Energieeffizienztechniken und optimale betriebliche Energieversorgungskonzepte sowohl für die Kunden als auch für das eigene Unternehmen entwickelt.

Über 100 Forschungsinstitute und -lehrstühle suchen nach der "noch besseren Lösung" und runden das umwelttechnologische Profil Bayerns ab.